Gedanken zur gegenwärtigen Lage

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem! (Röm 12,21)

Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Homepage!

Kirchliche Veranstaltungen, bei denen sich Menschen leiblich begegnen, finden derzeit nicht statt. Dass wir diese Veranstaltungen absagen, ist ein Gebot der Liebe: Wir sind solidarisch mit Alten und Kranken. Denn für diese Personengruppe ist das Coronavirus besonders bedrohlich. Wir sind solidarisch mit Ärztinnen und Ärzten, mit Menschen in Pflegeberufen. Denn sie arbeiten derzeit bis an den Rand der Erschöpfung und darüber hinaus. Wir sind solidarisch mit allen, die Verantwortung tragen in Politik, Gesellschaft, Schule und Kirche. Denn sie müssen in diesen Tagen folgenreiche Entscheidungen treffen.

Wenn wir kirchliche Veranstaltungen und sogar unsere Gottesdienste absagen, dann ist das also ein Akt der Liebe. Wir lassen uns nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinden das Böse mit Gutem. Der Verzicht auf gewöhnliche Begegnungen fällt uns schwer. Aber wir sind in diesem Verzicht getragen von dem Versprechen Gottes, unsere Not und Sorge in neues Leben zu verwandeln. In der Zeit vor Ostern denken wir daran: Jesus hat am Kreuz das Böse durch das Gute überwunden – und damit hat etwas ganz und gar Neues begonnen, das sich niemand zuvor vorstellen konnte. Daraus schöpfen wir Liebe, Trost und Hoffnung.

Wir werden die frohe Botschaft von Gottes Liebe weiter verkünden – gerade jetzt. Gott wird uns helfen, in unserer Gemeinde kreativ weiterzuleben. Einige Ideen, wie Kirche in der veränderten Situation aussehen kann, gibt es schon, und es werden sicherlich weitere Ideen kommen. Einiges wird sich im Internet und in den sozialen Medien ereignen. Deshalb haben wir begonnen, unsere Internetseite umzugestalten. Es gibt jetzt eine neue Rubrik Kirche online mit verschiedenen Unterseiten, in die nach und nach Beiträge eingestellt werden. Aber auch auf andere Weise wollen wir verbunden bleiben, aneinander denken, für- und miteinander beten. So werden auch weiterhin sonntags um 10 Uhr die Glocken der Jakobuskirche läuten und uns zum Feiern in den Häusern einladen – zur gleichen Zeit können wir auf die Glocken hören, auch wenn wir uns außerhalb und nicht in der Kirche befinden. Gebetstexte und Gedanken zur Besinnung wollen wir ebenfalls auf der Homepage bereitstellen. Und wir berichten weiterhin in den Ortsnachrichten.

Wir müssen auf Distanz gehen. Körperlich. Aber menschlich und geistlich können wir in diesen besonderen Tagen und Wochen enger zusammenwachsen als je zuvor. Verbunden in der Solidarität mit allen Menschen. Verbunden im Gebet. Verbunden in unserem Herrn und Heiland Jesus Christus, der uns über alle räumlichen Grenzen hinweg nahe ist und segnen will.

Dass Sie behütet durch die Zeit gehen, wünscht Ihnen von Herzen

Ihr Pfarrer Hans-Peter Müller

 

 

Herzlich willkommen in der Evang. Kirchengemeinde Auenstein

Unsere Jakobuskirche in Auenstein

Lieber Besucherin und lieber Besucher,

herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Auenstein

Die Gemeinde Auenstein ist ein Teilort der Gemeinde Ilsfeld. Aktuell zählt die Evangelische Kirchengemeinde 1220 Gemeindeglieder.

Auf unserer Internetseite haben wir für Sie umfassende Informationen, Ansprechpartner, Gottesdienstzeiten, verschiedene Angebote/Aktionen und aktuelle Neuigkeiten für Sie zusammengestellt.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Ihre Evangelische Kirchengemeinde Auenstein

Ausschreibung der Mesnerstelle Jakobuskirche Auenstein

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 29.03.20 | Corona: Kretschmann dankt den Kirchen

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat den Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Corona-Krise für ihren „unschätzbaren Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Zusammenhalt“ gedankt.

    mehr

  • 27.03.20 | Vom Schreiner zum Oberkirchenrat

    Er war bis zum Ruhestand 15 Jahre lang Theologischer Dezernent der Landeskirche und zuvor ebenfalls 15 Jahre lang Dozent und Professor an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd: Am 30. März begeht Dr. Hartmut Jetter in Stuttgart seinen 90. Geburtstag.

    mehr

  • 27.03.20 | Gottesdienst auf Social Media

    Not macht erfinderisch - das gilt in der Corona-Krise auch für die Kirche. So berichtete Pfarrer Nicolai Opifanti aus Stuttgart-Degerloch in der SWR-Landesschau, wie er nach dem Verbot von Gemeindegottesdiensten auf Instagram „umstieg“.

    mehr