Herzlich Willkommen

Schön, dass ihr beim Osterweg dabei seid. Wie das abläuft? Eigentlich ist es ganz einfach. Ich werde (fast) jeden Tag etwas hier hochladen. Es wird immer eine Geschichte oder etwas Wissenswertes über die Zeit vor Ostern geben. Da ich technisch nicht so begabt bin, wird das mehr nach einem Blog aussehen, als nach einem Weg. Zu dem Wissenswerten gibt’s eine Spielidee, ein Bastelvorschlag oder etwas ganz Anderes. Lasst euch einfach überraschen. Wenn euch etwas fehlt, ihr Fragen oder Anregungen habt, oder euch sonst etwas auf dem Herzen liegt, dürft ihr euch gerne bei mir melden.
Viel Spaß dabei, eure Jana

 

17. April

Geschichte: Pfingsten

Auch heute greifen wir im Kalender ein bisschen vor. 10 Tage nach Himmelfahrt, also 50 Tage nach Ostern, war es soweit. Die Jünger saßen zusammen, als ein Brausen über der Stadt kam. Es klang wie ein Sturm, und er wehte durch das ganze Haus, in dem sie saßen. Der Heilige Geist kam zu den Menschen und die Jünger fingen an, von Gott zu erzählen, wie der Geist es ihnen eingab. Das ist ein bisschen schwierig vorzustellen. Und dann redeten die Jünger in den Sprachen, wie es ihnen gerade in den Sinn kam, wie der Geist es ihnen eingab. Es waren Sprachen, die hatten sie nie davor gelernt. Und alle Menschen in der Stadt hörten die Jünger reden, und jeder verstand sie in seiner eigenen Muttersprache. Verrückt, oder? Manche sagten, die jünger seien betrunken. Andere wunderten sich, weil sie konnten sie ja wirklich verstehen und hörten, wie sie von Gottes Werken erzählten.

Petrus trat hervor und sagte klar und deutlich, dass sie nicht betrunken sind, sondern das sind die Worte, die ihnen eingegeben werden. Er erzählte von dem Propheten Joel, der schon vor langer Zeit den Heiligen Geist ankündigte. Und als Petrus seine Rede beendete, verstanden die Menschen, dass sie nicht betrunken waren, sondern dass es wirklich der Heilige Geist war. Er sagte zu den Menschen, dass sie an Gott glauben und sich taufen lassen sollten. Denn dann konnten sie ein Teil der Gemeinschaft Gottes sein.

Bald darauf gründeten die Freunde Jesu die ersten Gemeinden. Sie nannten sich Christen. Daher wird Pfingsten auch als Geburtstag der Kirche gesehen. Heute kann man darüber nachdenken, wie sich Gemeinde und die Kirche entwickeln kann und muss.

Ein Symbol für Pfingsten ist die Taube. Sie steht für den heiligen Geist. Das ist die Kraft, die von Gott kommt, Mut gibt und uns hilft, vieles besser zu verstehen. Manchmal wird der Heilige Geist auf Bildern auch wie kleine Flammen dargestellt, die über den Köpfen der Menschen sind.

 

 

Bastelaktion: Taube

Wie ihr in der Geschichte gelesen habt, wird der Heilige Geist manchmal als Taube dargestellt. In der Anleitung findest du Schritt für Schritt, wie du eine Taube falten kannst. Wenn du irgendwo nicht weiterkommst (es ist wirklich ein bisschen kompliziert), frage deine Eltern oder melde dich bei mir.

16. April

Geschichte: Himmelfahrt

40 Tage nach Ostern feiern Christen Himmelfahrt. Dieses Jahr ist das der 21. Mai, es ist immer ein Donnerstag, also heute in 5 Wochen. Viele kennen den Feiertag auch als Vatertag.

Die Bibel erzählt dazu: Jesus lebte und erschien seinen Jüngern immer wieder. Einige Zeit, nachdem Jesus aus dem Grab verschwunden war, hatten sich die Jünger versammelt und unterhielten sich. Jesus sagte zu ihnen: „Als ich noch bei euch war, habe ich euch erzählt, dass alles so kommen wird. Ich habe euch gesagt, dass ich gekreuzigt werde und am dritten Tag wieder auferstehe. All das musste geschehen, damit die Menschen an Gott glauben. Dann kann er ihnen helfen und ihnen die Sünde vergeben kann. Ich bin gestorben, damit die Menschen leben können. Ich habe ihre Schuld auf mich genommen, damit ihnen vergeben werden kann. Davon sollen die Menschen erfahren. Der Heilige Geist wird zu euch kommen und euch helfen. Er wird euch zeigen, welchen Weg ihr einschlagen sollt. Ihr sollt nämlich im ganzen Land von mir erzählen. Die Menschen sollen sich taufen lassen und an Gott glauben“, sagte Jesus zu ihnen. Er hob die Hände und segnete die Jünger, um ihnen Kraft zu geben. Und er sagte ihnen noch, dass sie in Jerusalem bleiben sollten, bis die Kraft des Heiligen Geistes zu ihnen kam. Es würde nicht mehr lange dauern.

Und dann, fuhr Jesus in den Himmel. Viele erzählten, dass er auf einer Wolke zu Gott in den Himmel fuhr. Manche sagen auch, dass man sich das nur mit einer Wolke vorstellt, weil man sich den Himmel oben vorstellt. Wie es genau war, wissen wir nicht. Wichtig ist aber, dass Jesus zu den Jüngern sagte, dass sie von Gott und Jesus erzählen sollten. Und das gilt auch noch für uns heute.

Und wer dieser Heilige Geist ist und wann er kam, erzähl ich euch morgen.

15. April

Geschichte:

Als die Emmausjünger bei den anderen ankamen, waren sie nicht mehr traurig, wie auf dem Weg nach Emmaus. Sie waren glücklich und erzählten den anderen, wer ihnen begegnet war. Da erschien Jesus wieder. Er sagte, „Friede sei mit euch“, aber die Jünger erschraken erstmal. Kann man sich ja auch vorstellen, wenn plötzlich jemand im Raum ist, der vorher nicht da war. Jesus fragte sie, warum sie so erschrocken sind, und warum sie dachten, er wäre vielleicht ein Geist. Jesus zeigte ihnen seine Hände, sodass sie die Wunden sehen konnten, die noch von der Kreuzigung sichtbar waren. Er sagte, dass sie ihn anfassen sollten, denn ein Geist könne man nicht anfassen. Die Jünger waren so aufgeregt und froh, dass sie es noch immer nicht begreifen konnten, was sie sahen. Und als sie es noch immer nicht fassen konnten, fragte er nach was zu essen, damit er ihnen zeigen konnte, dass er auch essen konnte.

Er erinnerte sie daran, was in der Schrift geschrieben stand, bei Mose, bei den Propheten und in den Psalmen. Er erzählte ihnen das, was er den Jüngern auf dem Weg auch erzählt hatte. Das alles so seine Richtigkeit hatte, dass es sogar vorhergesagt war. Und er sagte zu ihnen, dass sie Zeugen davon sein sollen, was in Jerusalem geschah.

Was das bedeutet, wird in den kommenden Tagen noch deutlicher.

 

 

 

Aktion:

Heute könnt ihr hier die Ostergeschichte als Bastel-Kreuz (von Pfarrer Stuhrmann aus Abstatt) herunterladen. Wie das genau aussieht und funktioniert, ist in dem PDF Dokument erklärt. Kennt ihr die Reihenfolge der Geschichten noch? Mit dem Bastelkreuz könnt ihr die Ostergeschichte auch super nacherzählen.

14. April: Ostern... und dann?!

Geschichte

Zwei der Jünger gingen an dem Tag, also eigentlich am Sonntag, nach Emmaus. Das war ein Dorf, ungefähr 11 Kilometer von Jerusalem entfernt. Und wie das so ist, wenn man nebeneinander hergeht und in der letzten Zeit viel (unverständliches) passiert ist, redeten sie miteinander darüber. Auf dem Weg stieß ein Mann zu ihnen, aber sie erkannten ihn nicht. Er fragte sie, worüber sie redeten und sie wunderten sich, dass er es noch nicht wusste. Jeder wusste, was passiert ist, nur dieser eine, fremde Mann, scheinbar nicht. Und sie erzählten ihm von Jesus, der gekreuzigt wurde. Sie erzählten ihm davon, dass sie ihre Hoffnung in ihn gelegt hatten. Sie erzählten ihm von den Frauen, die seinen Körper nicht gefunden hatten und von dem Engel gesprochen hatten, dass er auferstanden sei. Und da fing der Fremde ganz vorne in der Bibel, bei Mose an, zu erzählen, wo überall steht, dass Jesus das erleiden musste, damit er die Hoffnungen erfüllen kann, die in ihn gelegt wurden. Sie gingen und gingen, und als sie in Emmaus ankamen, schien es so, als wollte der Fremde weitergehen. Es wurde schon Abend und sie baten ihn, dass er bei ihnen blieb und mit ihnen aß. Am Tisch nahm Fremde das Brot, brach es und gab es ihnen, so wie Jesus es an Gründonnerstag getan hatte. Und da erkannten sie, dass der Fremde Jesus selbst war. In dem Moment verschwand er vor ihnen.

Die zwei Männer waren ganz aufgeregt, redeten, dass sie es doch irgendwie gespürt hatten, als der Fremde mit ihnen redete. Und sie packten ihre Sachen wieder zusammen und gingen noch am Abend zurück nach Jerusalem, um den andere Jüngern von ihrer Begegnung zu erzählen.

Die zwei Jünger werden übrigens oft Emmausjünger genannt.

 

Backaktion: Rüblikuchen

Das Rezept könnt ihr hier anschauen. Lasst es euch schmecken!

13. April: Osterfeuer und Osterkerze

Wissenswertes: Osterfeuer und Osterkerze

Früher war Feuer ein wichtiges Element für die Menschen. In erster Linie wärmte es die Menschen. Außerdem glaubten Menschen lange Zeit an Hexten und Geister, und das Feuer sollte sie vor diesen Gestalten schützen.

In der Osternacht wird heute noch oft ein Feuer angezündet. Manchmal wird es direkt in der Kirche angezündet und erhellt so die dunkle Kirche. Oder es wird vor der Kirche angezündet und mit Kerzen hineingetragen.

An diesem Osterfeuer wird normalerweise die Osterkerze angezündet. Jedes Jahr gibt es eine neue Kerze, die das ganze Jahr in der Kirche steht. Wenn Menschen getauft werden, so wird in einigen Gemeinden eine Taufkerze an der Osterkerze entzündet.

Die Osterkerze symbolisiert die Auferstehung Jesu, durch welche wieder Licht in die Welt gekommen ist.

Auf Osterkerzen ist die aktuelle Jahreszahl, ein Kreuz und die griechischen Großbuchstaben Alpha und Omega. Das sind der erste und der letzte Buchstabe des Alphabets. Sie sollen an die Worte Jesu erinnern, der gesagt hat: „Ich bin der Anfang und das Ende.“ Auf manchen Kerzen sind noch kleine Nägel abgebildet oder sogar echte Nägel in die Kerze eingedrückt. Sie erinnern an das Leiden Jesu am Kreuz.

 

Bastelaktion: Osterkerze

Ihr könnt euch eine eigene Osterkerze machen, die euch an die Auferstehung erinnert und daran, dass Jesus Licht in unsere Welt bringt.

12. April: Ostersonntag: Der Herr ist auferstanden!

Geschichte:

Eigentlich wurden damals Gestorbene gesalbt. Weil Jesus aber am Abend vor dem Sabbat gestorben ist, konnte man ihn nicht mehr salben. Deshalb kauften drei Frauen am Morgen nach dem Sabbat gut riechende Öle, um Jesus zu salben. Unterwegs machten sie sich sorgen, wer den Stein wegrollen könnte. Jetzt gibt es ein paar Unterschiede, je nach dem, in welchem Evangelium man liest. Einer erzählt, der Stein sei schon weggerollt gewesen, der Engel wäre innen gesessen. Ein anderer erzählt, dass der Engel den Stein wegrollte und davor saß. Das ist ein bisschen unterschiedlich, weil man die Geschichten erst sehr oft erzählt hat, bevor man sie aufgeschrieben hat. Und wahrscheinlich wisst ihr, wie schnell sich eine Geschichte ändert, wenn man sie weitererzählt. Jeder erzählt sie ein bisschen anders weiter. Oder bei Flüsterpost… wie schnell ein komisches Wort rauskommt, weil man es nicht richtig verstanden hat… Eigentlich ist es auch nicht wichtig, wo der Engel saß. Wichtig ist, was er gesagt hat. Er hat gesagt, dass sie sich nicht fürchten sollen und dass Jesus auferstanden ist. Dass die Frauen ihn nicht bei den Toten suchen sollen, denn er lebt.

 

Aktion: Jesus ist auferstanden! Er lebt!

Wir können heute leider nicht gemeinsam das Osterfest feiern, aber wir sollten die frohe Botschaft in die Welt hinaustragen. Vielleicht macht ihr ja heute einen Spaziergang. Nehmt doch eine Straßenkreide mit, und schreibt die frohe Botschaft auf die Straße. Vor eurem Haus, in eurer Straße,... Jesus lebt, er ist auferstanden!!

 

Osterlachen:

Als der Ostermorgen kam, war die Trauer überwunden. Um das zu zeigen, ist in vielen Gemeinden das Osterlachen zu einer Tradition geworden. Dazu wird in vielen Oster(nachts)gottesdiensten am Ende ein Witz erzählt, damit man mit ansteckender Freude und fröhlich in den Tag startet.

Schickt mir doch mal eure Lieblingswitze. Ich stell dann alle, die ich bekommen habe, auf den Osterweg.

(01520 1942764 oder Jana.abbagemeinden@gmail.com)

11. April: Was hat eigentlich der Hase mit Ostern zu tun?

Wissenswertes:

Auch wenn heute noch nicht Ostern ist, gibt es etwas Wissenswertes zum Osterhasen.

Vor rund 500 Jahren wurde zum ersten Mal erzählt, dass der Osterhase die Ostereier bringt. Vermutlich war der Grund, dass Hasen scheu sind. Im Frühjahr haben sie aber Hunger und kommen den Menschen näher. Da zu Ostern Eier versteckt werden, kam einer auf die Idee, dass der Hase die Eier bringt.

Wie Ostern war der Hase für die Leute ein Sinnbild für Leben, weil er immer viele Junge bekam, also viel neues Leben brachte.

10. April: Karfreitag

Geschichte

Die Geschichte gibt es heute wieder zum Anhören. Dabei geht es mehr um das davor und danach, als um die Kreuzigung selbst.

 

 

 

 

Die Kreuzigungsgeschichte (auch kindgerecht) gibt es heute als Aktion zum anschaulich Erzählen und selbst Nachbasteln. Schritt für Schritt findet ihr sie hier.

9. April: Gründonnerstag und Maultaschen

Geschichte:

Ab Abend gingen die Jünger gemeinsam mit Jesus zum Ölberg. Auf dem Weg zu dem Berg, ein bisschen außerhalb der Stadt, sagte Jesus zu den Jüngern, dass sie sich alle sich vor ihm weglaufen würden. Alle sagte, dass es nicht so wäre, aber Jesus wusste es besser. Er sagte sogar zu Petrus: „Bevor der Hahn morgen früh zweimal kräht, hast du dreimal gesagt, dass du mich nicht kennst.“ Petrus sagte immer noch, dass es nie so weit kommt, und dass er Jesus immer treu bleibt… wir werden sehen.

Sie sind weitergegangen und kamen zu einem Garten, der heißt Gethsemane. Jesus wollte alleine beten. Er sagte zu den Jüngern, dass sie weiter vorne im Garten warten sollten. Nur drei Jünger nahm er weiter in den Garten mit hinein. Aber auch zu ihnen sagte er, dass sie auf ihn warten sollten. Sie sollten Wache halten, während Jesus betete. Jesus selbst ist noch weiter in den Garten hineingegangen, um ganz alleine zu beten. Als er zurück kam, waren die drei Jünger eingeschlafen. Jesus weckte sie, dass sie wieder Wache halten sollten, und ging nochmal beten. So ging das insgesamt dreimal. Jesus betete, und die Jünger schliefen ein, statt Wache zu halten. Nach dem dritten Mal gingen sie zurück, denn Jesus wusste, dass jetzt die Soldaten kommen würden.

Judas war schon vor dem Passahmal zu den Schriftgelehrten gegangen und hat mit ihnen verhandelt. Sie wollten schon länger Jesus gefangen nehmen. Judas bekam von ihnen Silbermünzen dafür, dass er Jesus verriet. Und in diesem Garten zeigte er ihnen durch ein Zeichen, wer Jesus war. Und als Jesus gefangen genommen wurde, liefen die Jünger davon.

 

Maultaschenaktion:

Hier könnt ihr das Rezept mit Schritt für Schritt Bildern runterladen. Viel Spaß beim Ausprobieren!!

8. April: Es geht weiter mit Gründonnerstag

Geschichte:

Das Passahmahl war ein Festessen. Es ging den ganzen Abend. Während dem Mahl stand Jesus auf, legte sein Obergewand ab und band sich ein Leinentuch um.

Dann goss er Wasser in eine Schüssel, kniete sich auf den Boden und fing an, jedem der Jünger die Füße zu waschen und sie mit dem Leinentuch, das er umgebunden hatte, abzutrocknen. Als er zu Petrus kam, weigerte sich der und sagte: „Herr, du kniest vor mir nieder, um mir die Füße zu waschen?“ Und Jesus sagte: „Was ich tue, verstehst du heute noch nicht, aber du wirst es später verstehen.“ Petrus weigerte sich trotzdem noch und sagte: „Niemals lasse ich zu, dass du mir die Füße wäschst.“ Jesus antwortete ihm: „Wenn ich dir die Füße nicht wasche, hast du keine Gemeinschaft mit mir.“ Daraufhin antwortete Petrus: „Dann, Herr, wasche mir nicht nur die Füße, sondern auch meine Hände und meinen Kopf.“
Nachdem er ihre Füße gewaschen, sein Obergewand wieder angelegt und sich wieder an den Tisch gesetzt hatte, sprach er: „Versteht ihr, was ich für euch getan habe? Ihr nennt mich Meister und Herr und damit habt ihr auch recht, denn ich bin der Herr. Das was ich gerade gemacht habe, war ein Beispiel von mir für euch. Wenn nun ich eure Füße gewaschen habe als Herr und Meister, seid auch ihr verpflichtet, euch gegenseitig die Füße zu waschen.“

Normalerweise haben Sklaven die Füße den Andere gewaschen. Die Leute waren ja meistens in Sandalen unterwegs, manche sogar ganz ohne Schuhe. Dementsprechend dreckig waren auch die Schuhe. Jesus hat seinen Jüngern die Füße gewaschen, um den Jüngern zu zeigen, dass sie auch mal die Aufgabe von Sklaven machen können, wenn es den anderen hilft und Gutes tut. Sie sollen sich nicht für Besser halten und den Menschen dienen. Auch Jesus hat den Menschen geholfen, nicht, indem er sich als was Besseres gefühlt hat. Sondern indem er sich gleich oder sogar schlechter hingestellt hat, als die Anderen es waren.

 

Aktion:

Jesus hat den anderen Menschen geholfen. Ich möchte euch heute auch etwas mitgeben, womit ihr andere schützen könnt. Auch wenn Corona gerade in aller Munde ist, und ihr den Osterweg vielleicht gerade mit mir geht, um aus dem Alltag ausbrechen zu können, wollte ich euch heute ein Schnittmuster für eine Mundschutzmaske zur Verfügung stellen. Da es aber schon wirklich viele Muster gibt, muss ich nicht noch eins hochladen. Wenn ihr euch in der Vielfalt des Internets nicht entscheiden könnt oder Fragen zum Nähen,… habt, könnt ihr mich gerne fragen.

7. April

Geschichte

Heute gibt es den ersten Teil der Gründonnerstagsgeschichte zum Anhören.

Bastelaktion Osternest

Die Anleitung gibts hier.

 

 

6. April

Wissenswertes

Weil an Gründonnerstag in der biblischen Geschichte ziemlich viel passiert ist, erzähle ich euch davon an mehreren Tagen. Heute gibt’s erstmal ein bisschen was Allgemeines über den Gründonnerstag.

Der Name „Gründonnerstag“ kommt von dem mittelatlerlichen Wort „gronan“. Das bedeutet „weinen“. Erinnert ihr euch daran, dass die Menschen, die gesündigt hatten, früher von Aschermittwoch bis Gründonnerstag nicht in den Gottesdienst gehen durften? (Wenn nicht, dann schau nochmal ein paar Tage zurück.) An Gründonnerstag wurden sie dann wieder in die Gemeinde aufgenommen. Man sagt, dass der Name von ihrem Weinen kommt.

Übrigens wird an Gründonnerstag der Altar in der Kirche abgeräumt, und die Kirchenglocken verstummen (in manchen Gemeinden auch nur die der katholischen Kirche) bis zur Osternacht. Hast du mal darauf geachtet? Das geschieht als Zeichen der Trauer über die Leidenszeit Jesu, an die man ab Gründonnerstag besonders denkt.

 

Bastelaktion

Heute ist Montag, der 06. April. Es ist der Montag nach Palmsonntag und eigentlich der erste Ferientag. Es ist nur noch eine Woche bis Ostern. Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir ist das irgendwie noch nicht bewusst. Draußen blühen zwar Osterglocken, aber Vorbereitungen fürs Wochenende laufen noch nicht so richtig. Wer möchte, dass ein Packet an Ostern ankommt, muss es eigentlich schon heute packen und losschicken.


Oft wird in Verbindung mit Ostern ein Küken dargestellt. Von den Ostereiern hab ich euch ja am Samstag erzählt. Aus der harten Schale bricht neues Leben auf. Und dieses neue Leben ist das Küken. Und genau deshalb basteln wir heute ein Osterküken. Die Anleitung findet ihr hier. Morgen basteln wir übrigens ein Osternest dazu. Dann könntet ihr es auch verschenken.

5. April: Palmsonntag

Aktion: Osterkarten

Dieses Jahr ist alles ein bisschen anders. Auch Ostern wird wahrscheinlich ganz anders als sonst. Man soll die Großeltern nicht besuchen und große Familientreffen vermeiden. Aber wir wollen ja trotzdem an die Familie und Freunde denken. Deshalb schlage ich vor, heute gemeinsam Osterkarten zu gestalten und zu verschicken. Wer freut sich nicht, wenn mal eine Postkarte zwischen Rechnungen, Werbung und anderen Briefen im Briefkasten ist? Ich finde, mit einer Postkarte kann man immer auch Freude verschicken. Wann hast du das letzte Mal eine Postkarte bekommen? Oder eine verschickt?

Schritt für Schritt Bilder findet ihr hier.

Geschichte: Palmsonntag

 

Jesus war lange Zeit mit seinen Freunden unterwegs und hat viel erlebt. Nun wollen auch sie in Jerusalem das Passahfest feiern, an dem sich die Juden immer an den Auszug aus Ägypten erinnerten. Als sie an den Ölberg kommen, schickt Jesus zwei seiner Jünger voraus, und beschreibt ihnen ganz genau: Wenn ihr in das Dorf auf der anderen Seite des Hanges hineingeht, findet ihr einen jungen Esel, auf dem noch nie ein Mensch geritten ist. Bringt ihn her. Wenn euch jemand fragt, warum ihr ihn losbindet, dann antwortet „Der Herr braucht ihn“. Und genauso geschieht es. Die Jünger legen ihre Kleider auf den Esel, und als Jesus darauf reitet, legen sie ihre Kleider auf den Boden. Die Menschen am Wegrand jubeln Jesus zu und winken mit Palmblättern. Sie feiern in wie einen König.

 

Daran erinnern wir uns an Palmsonntag. Das ist der Sonntag vor Ostern. An diesem Tag beginnt die sogenannte Karwoche. Kennt ihr das Lied: „Jesus zieht nach Jerusalem ein“?

 

Die Geschichte steht in der Bibel im Lukasevangelium 19, 28-38.

4. April: Fastenzeit und Osterei?!

Bastelaktion: Das Osterei

Früher hat man in der Fastenzeit keine Eier gegessen. Da die Hühner aber natürlich trotzdem weiter Eier gelegt haben, musste man sie haltbar machen. Dazu hat man sie einfach gekocht. Soweit eigentlich ganz einfach. Damit man aber jetzt die gekochten Eier nicht mit den rohen Eiern durcheinander brachte und verwechselte, wurden die gekochten Eier, also die, die schon haltbar gemacht wurden, angemalt. Deshalb sind die Ostereier bunt.

Aus einem Ei kann ja ein Küken schlüpfen. Wenn die harte Schale bricht, das Küken sie von innen aufpickt, entsteht neues Leben. Deshalb ist das Osterei ein Symbol für neues Leben und die Auferstehung. Viele Menschen, die Jesus lange nicht kannten sagen, dass sie ein neues Leben führen, seit sie an Jesus glauben.

Im Osten Europas bemalt man die Eier häufig mit Bildern von Jesus und Heiligen. Oder man schreibt mit roter Farbe die griechischen Buchstaben X (Chi) und A drauf. Das ist die Abkürzung für „Christus ist auferstanden“.

Jetzt geht’s aber wirklich ans Basteln

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ostereier anzumalen. Wenn ihr die Eier davor auspustet, könnt ihr sie länger aufheben. Wenn ihr sie erst kocht und dann anmalt müsst ihr bedenken, dass das Bild kaputtgeht, sobald die Ostereier gegessen werden.

Hier gibt es ein paar Vorschläge, wie ihr die Ostereier gestalten könnt.

 

 

Wissenswertes

gibt es heute zum Anhören.

 

Rätsel z.B. für die etwas größeren Kids:

Die Fastenzeit geht von Aschermittwoch bis Ostern. Das sind sieben Wochen. Manchmal sagt man zur Fastenzeit auch „40 Tage ohne“, weil man 40 Tage auf etwas verzichtet. 7 Wochen = 40 Tage? Vielleicht ist es dir aufgefallen. Wenn nicht, ist das nicht schlimm. Viele Menschen kennen die Aussage „40 Tage ohne“ oder auch „7 Wochen ohne“ und denken gar nicht weiter darüber nach. Aber die Rechnung geht nicht auf, da eine Woche ja 7 Tage hat. 7 mal 7? Ergibt doch 49 Tage. Oder? Die Lösung gibt’s hier.  

 

 

3. April: Fastenzeit = Familienzeit

Wissenswertes

Heute ist der 3. April 2020. Vor 5 Wochen und zwei Tagen war Mittwoch, der 26. Februar. Dieses Jahr war da Aschermittwoch. Aber bevor ich euch erzähle, was es mit Aschermittwoch auf sich hat, gehen wir noch ein paar Tage im Kalender zurück. Wisst ihr noch, was in der Woche war, um Mittwoch, den 26. Februar herum? Es waren Faschingsferien. Und wie der Name schon sagt, war also Fasching.

Fasching wird manchmal auch Karneval genannt. Habt ihr bestimmt schon mal gehört. Woher der Karneval ursprünglich kommt…da gibt es verschiedene Meinungen. Man weiß, dass Menschen sich schon lange verkleiden. Der Grund dafür war die Frühlingsgeister zu empfangen, und die Wintergeister zu vertreiben. Zumindest war das der Grund bei den Germanen. Seit dem späten Mittelalter weiß man, das Christen, also Menschen, die an Jesus glauben, Karneval feiern. Karneval kommt übrigens von dem Lateinischen „carne vale“. Carne kennt ihr vielleicht von Chilli con Carne und heißt nichts anderes als „Fleisch“. „Carne vale“ heißt „Fleisch, lebe wohl“. Im Karneval konnte man also nochmal alles essen, auf was man Lust hatte, denn danach folgte die Fastenzeit.

Vielleicht habt ihr mal den Spruch gehört „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“. Das kommt daher, weil am Aschermittwoch die Karnevalszeit endet, und die Fastenzeit beginnt. Früher wurde Menschen, die etwas Unrechtes getan haben, am Aschermittwoch Asche auf den Kopf gestreut. Dadurch konnte jeder sehen, dass sie gesündigt haben. Sünde, so heißt es, wenn man vor Gott schuldig wurde. Bis Ostern durften sie nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen. Heute ist das nicht mehr so. Früher war Asche ein Reinigungsmittel. Heute ist Asche nur noch ein Symbol für die Reinigung der Seele, besonders im Katholischen. 

Und was es jetzt mit der Fastenzeit auf sich hat, davon erzähle ich euch morgen.

 

 

Familienaktion

 

Heute gibt’s ein paar Vorschläge, was ihr mal wieder gemeinsam machen könnt. Vielleicht habt ihr das aber auch die letzten Tage schon gemacht. Morgen gibt’s dann nicht mehr nur eine Auswahl an Ideen, sondern einen konkreten Bastelvorschlag :)

 

Die Fastenzeit (von der ich euch morgen mehr erzählen werde), verbinden viele mit Verzicht. Auf Fleisch, auf Süßis, aufs Rauchen oder auf Computerspiele. Aber Fastenzeit ist nicht nur Verzicht. Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der wir uns nochmal daran erinnern sollen, wie gut es uns geht, was wir alles haben und dass es Menschen gibt, die nicht so viel haben wie wir. Wir können uns ganz bewusst Zeit nehmen für unsere Familie, Freunde und für Gott.


Wann habt ihr das letzte Mal einen Spieleabend gemacht? Mit allen, mit denen ihr zusammenwohnt? Wann habt ihr das letzte Mal gemeinsam ein großes Puzzle gemacht? Wenn es schon eine Weile her ist, und sich gerade eher jeder abends in sein Zimmer zurückzieht, Computer spielt oder liest, wäre vielleicht heute der Abend, gemeinsam etwas zu machen. Puzzlen, spielen, singen oder einfach gemeinsam ins Wohnzimmer sitzen, und jeder liest sein eigenes Buch. Oder wie wäre es, mal wieder gemeinsam zu kochen?

 

Kleine Erinnerung: am Montag ist Anmeldeschluss für die KiBiWo im Briefkasten!

 

 

Digitaler Osterweg

Ab Freitag, 3. April findet ihr hier auf dieser Seite immer wieder etwas Neues zu unserem Osterweg. Vorab schon einmal die Einladung mit weiteren Infos.